Werkstattgespräche für Schulen

5. Mai 2011

Nicht immer herrscht zwischen Caterern, die Verpflegungsleistungen anbieten, und den Einrichtungen, in denen das Mittagessen stattfindet, Einigkeit und Zufriedenheit. „Das Essen schmeckt nicht“, „Das Angebot ist nicht ausgewogen, frisch genug oder kindgerecht“, „Die Speisen werden zu früh geliefert und dann lange warmgehalten“ sind häufige Beschwerden von Schulen. Oft ist ein Wechsel des Speisenanbieters dann nicht gleich die beste Lösung.

Die Vernetzungsstelle rät den Einrichtungen, sich zunächst mit ihrem Anbieter zu verständigen und bietet dabei im Rahmen eines Werkstattgesprächs Unterstützung an. Die Mitarbeiter der Vernetzungsstelle begleiten die Gespräche mit fachlichen Informationen und werben gleichzeitig für mehr Verständnis auf beiden Seiten.

Der DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung stellt konkrete Kriterien zur Qualität der Speisen auf und gibt viele Hinweise zu organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen. Bevor sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, ist es daher sinnvoll, die Verpflegungssituation in der Einrichtung anhand des Qualitätsstandards zu beleuchten. Die Vernetzungsstelle bietet Schulen vor einem Werkstattgespräch die Analyse der vierwöchigen Speisenpläne in Bezug auf eine ausgewogene Lebensmittelzusammensetzung an. Diese Auswertung stellt eine erste Grundlage für das gemeinsame Gespräch dar. Daneben werden sensorische Probleme und technologische Fragen geklärt. Finanzielle Aspekte sollten offen angesprochen werden.
Häufig zeigt sich im Werkstattgespräch, dass eine Qualitätsverbesserung und -erhaltung nur dann erreicht werden kann, wenn die Verpflegung eng mit der Ernährungsbildung verzahnt wird und ein regelmäßiger Austausch zwischen Anbieter, Einrichtung, Eltern und Träger stattfindet.
Für nähere Informationen wenden Sie sich an unsere Projektleitung.