2. Fachtagung Kita- und Schulverpflegung mit 200 Gästen erfolgreich beendet

4. November 2015

Ca. 200 Gäste – darunter Anbieter, Vertreter von Kitas, Schulen und ihren Trägern, Vereine und Fachleute – besuchten am 03.11.2015 die 2. Fachtagung Kita- und Schulverpflegung in Leipzig. Die Veranstaltung wurde von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Sachsen in Kooperation mit der Leipziger Messe organisiert.

Programmablauf:

Eröffnet wurde die Tagung mit Grußworten von Susanne Meves, Referatsleiterin „Verbraucherschutz“ im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS), und von Lars Rohwer, Präsident der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. (SLfG).

Im Einstiegsvortrag erläuterte Frau Prof. i. R. Dr. Barbara Methfessel, wie Geschmacksvorlieben entstehen und welchen Beitrag Kita und Schule für die Entwicklung des Essverhaltens leisten können. Zum Vortrag „Wie kommt das Kind auf den Geschmack?“

Anschließend präsentierte Christina Ruch, Mitarbeiterin des TUMAINI-Instituts für Präventionsmanagement GmbH, erste Ergebnisse einer aktuellen Speisenplanauswertung an sächsischen Schulen im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz. Die vollständige Auswertung wird voraussichtlich Anfang 2016 veröffentlicht.

Seit 2008/2009 gibt es bundesweite Vernetzungsstellen für die Schul- und in einigen Bundesländern auch für die Kitaverpflegung. Sie fungieren als Berater in Fragen rund ums Essen und Trinken in Kitas und Schulen, als Begleiter von Initiativen und Vernetzer von Akteuren. Manuela Sorg, Projektleiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Sachsen, gab einen kurzen Einblick über bisherige Erfahrungen aus der Projektarbeit und stellte die sechs praxisrelevanten Foren der Fachtagung vor, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Nachmittag Fragen vertiefen konnten. Zum Programm der 2. Fachtagung Kita- und Schulverpflegung

„Mit der Fachtagung konnten wir nicht nur ein breites Angebot an Fachinformationen bieten, sondern auch die Diskussion und Vernetzung unter den Akteuren befördern“, fasst Sorg zusammen. Eine gelungene Vernetzung!

Hier noch ein Hinweis aus dem Workshop „Umgang mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten“: Merkblatt Allergene Sachsen