Fortsetzung folgt…

27. August 2013

Vernetzungsstelle berät und informiert seit fünf Jahren in Sachen Kita- und Schulverpflegung. Nun wird das Projekt fortgesetzt.

Was macht eine gute Kita- und Schulverpflegung aus? Welche Rolle spielt dabei die Ernährungsbildung? Sind 20 Minuten Mittagspause genug? Was macht Schulverpflegung auch für ältere Schüler und Schülerinnen ansprechend? Welchen Einfluss haben Erzieher, Lehrer oder Eltern, damit die Mahlzeiten in Kita und Schule gelingen?

Zu diesen und weiteren Fragen rund ums Essen und Trinken in Kindertageseinrichtungen und Schulen informiert die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen seit Projektbeginn im August 2008. In Kooperation mit den Ländern rief die Bundesregierung die Vernetzungsstellen bundesweit mit dem Ziel ins Leben, die Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung allen Akteuren bekannt zu machen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen.

„Wir blicken auf fünf spannende Jahre zurück, in denen einiges bewegt werden konnte“, resümiert Manuela Sorg, die Koordinatorin für den Bereich Schule bei der Vernetzungsstelle. „Wir verzeichnen insgesamt ein deutlich gestiegenes Interesse an der Umsetzung der Qualitätsstandards.“ Nach wie vor werden die Akteure dabei mit einigen Hindernissen konfrontiert, wie den Fragen nach einem angemessenen Preis und der Hauptverantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung. Dem bestehenden Bedarf an Lösungsansätzen wird die Vernetzungsstelle auch künftig durch ihre Fachkompetenz und ihr weites Netzwerk aus Akteuren und Kooperationspartnern begegnen. Durch ein öffentlichkeitswirksames Auftreten versucht sie, weitere Initiativen in Kitas, Schulen und Kommunen anzuschieben.

Seit fünf Jahren unterstützt die Vernetzungsstelle zahlreiche Einrichtungen, Träger und Speisenanbieter in Sachsen mit Beratungsgesprächen, Workshops, Fortbildungsveranstaltungen und in gemeinsamen Projekten. Verschiedene Instrumente wie der „Handlungsleitfaden Ausschreibung & Leistungsbeschreibung“ oder das Online-Tool „Akzeptanz in der Schulverpflegung“ wurden entwickelt und bereitgestellt.
Die Fortsetzung des Projekts nimmt die Verbraucherzentrale Sachsen zum Anlass, mit Beginn des Schuljahres 2013 eine Reihe von Events und Aktionen zu veranstalten:

„Wir wünschen allen Akteuren und unseren Netzwerkpartnern in der Kita- und Schulverpflegung weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung einer guten Verpflegung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, fasst Sorg zusammen.