Modellprojekt zur Qualitätssicherung

Damit Qualität in der Kita- und Schulverpflegung dauerhaft etabliert werden kann, bedarf es geregelter Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und geeigneter Instrumente zur Qualitätssicherung.

Über den Zeitraum von zwei Jahren begleitet die Vernetzungsstelle im Rahmen eines Modellprojekts die Stadt Riesa bei der Verbesserung und Sicherung der Qualität in der Kita- und Schulverpflegung. Dabei soll der Austausch zwischen den Akteuren und Entscheidern (Träger, Kitas, Schulen, Eltern, Schüler/-innen, Speisenanbieter) gestärkt sowie Verpflegungsausschüsse in den Kitas und Schulen beim Einsatz geeigneter Instrumente (z. B. zur Speisenplananalyse, für Schülerbefragungen, Erstellung von Leistungsverzeichnissen) unterstützt werden. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche kommunalen und institutionellen Strukturen notwendig und welche Instrumente geeignet sind, um die Qualität und Zufriedenheit in der Praxis zu überprüfen und zu sichern.

Parallel wird ein entsprechendes Projekt durch die Thüringer Vernetzungsstelle in Kooperation mit der Stadt Jena durchgeführt. Dies ermöglicht Synergieeffekte bei der Umsetzung sowie eine repräsentativere Auswertung und Nutzbarkeit der Ergebnisse für weitere Kommunen. Das Vorhaben wird durch eine externe Evaluation begleitet.

Erste Schritte

Das Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz der Qualitätsentwicklung, der die Teilnahme und Teilhabe aller Akteure während des gesamten Prozesses berücksichtigt. Im ersten Projektjahr wurde daher ein Steuergremium bei der Stadt eingerichtet und Kitas und Schulen zur Teilnahme akquiriert.

Vertreter nahezu aller Riesaer Kitas und Schulen nahmen an der Auftaktveranstaltung am 20. November 2017 in Riesa teil und konnten sich über das Projekt und insbesondere verschiedene Instrumente zur Qualitätssicherung der Verpflegung informieren und austauschen.

Mit dem Aufbau von Verpflegungsgremien in den Einrichtungen und der Erhebung der Verpflegungssituation zur Bedarfsanalyse wurde in den ersten Einrichtungen bereits begonnen.

Kontakt

Wiebke Helmcke, Projektkoordinatorin
Tel.: 0351 501936-62
E-Mail: helmcke@slfg.de

Manuela Sorg, Projektleitung
Tel.: 0351 501936-63
E-Mail: sorg@slfg.de


Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.